Trotti Ältere
Pünktlich um neun Uhr standen die Leiter bereit, doch einige Kinder wurden kurzzeitig noch vermisst. Rein in den Bus und ab zur Gondelstation, ab da ging es nur noch bergauf. Die Helme wurden montiert, die schnellsten Räder geschnappt und in voller Montur sausten wir los. Die Alpenpizzen auf der Fahrbahn, verdarben uns die wunderschöne Bergkulisse kein bisschen. Obwohl sich die Geschwindigkeit ein wenig voneinander unterschied, musste nie lang gewartet werden. Trotz eines kurzen Umwegs und einer kleinen Wanderung zurück zum Lagerhaus, hatten alle ihren vollen Spass.
Baseball Ältere
Unweit des Schlumpfiversums in Adelboden versammelten sich 24 angehende Profibaseballer zu einem Showdown. Zu Beginn geeint als Truppe des Fun and Sports schlugen wir eine ca. 50-köpfige Pilatesselbsthilfegruppe, die uns den Platz streitig machten, in die Flucht. Hierbei fiel ein Eishockeyspieler, der «muy bueno» aussieht, besonders auf. Er verliess den Platz mit einem Augenzwinkern und sorgte für einige rote Köpfe, welche nicht von der Sonne kamen. Kaum abgekühlt, starteten wir mit Aufwärmübungen. Der profimässige Abschlag, die Fangkünste und das Regelwerk wurde durch die Leiterinnen und Leiter fachmännisch und frauisch vermittelt. Danach ging es schlagartig weiter mit eine Proberunde. Zum Erstaunen der Leiterinnen wurde jeder Schlag auf Anhieb getroffen. Somit wurde unmittelbar mit dem Match begonnen. Mit grossem Engagement duellierten sich die zwei ausgeglichenen Gruppen unermüdlich. Verschnaufpausen, die länger als vier Minuten dauern sollten, wurden abgelehnt. Das Match ging knapp unentschieden aus.
Backen Jüngere
Um 09.30 Uhr trafen sich 26 kleine Bäckerschlümpfe vor der Lagerbackstube, wo sie von den erfahrenen Meisterbäckern erwartet wurden. Gleich wurden sie in drei Gruppen aufgeteilt, da in der kleinen Backstube nicht alle gleichzeitig ihre Kreativität ausleben konnten. Nachdem alle die Hände geschrubbt hatten, wurde auch schon fleissig mit dem Kneten begonnen. Es wurden Schlumpfhüte und alle möglichen Figuren geformt. Nur die altbekannten «Fläden» wurden dieses Jahr weggelassen. Die fertigen Teiglinge bekamen dann noch ein Bad in Lauge und verschwanden dann für ca. 14 Minuten in den Backofen. Am Ende haben wir für alle Schlümpfe im Lager ein frisches Laugenbrötchen gebacken und zum Znacht verspiesen.
Basteln Jüngere
Beim Basteln mit unseren kleinen Teilnehmern wurden tüchtig diverse Planeten kreiert. Fleissig und in voller Zufriedenheit wurde gemalt, geschnitten und geklebt. Nun flattern diese farbenfrohen Kunstwerke im Wind.
Spielen ums Haus Jüngere
Zwischen Backen und Basteln haben sich heute Morgen alle kleinen Schlümpfe auf der Wiese vor ihrer Unterkunft im Schlumpfiversum versammelt, um ein paar Spiele zu spielen. Beim ersten Spiel mussten sie ihre schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen und sich als Gargamel, Papa Schlumpf, Schlaubi, oder Kochschlumpf ausgeben. Anschliessend mussten sie sich vor dem gemeinen Gargamel verstecken. Zum Schluss machten sich die kleinen Schlümpfe noch auf die Suche nach einem Schatz, welchen sie über zahlreiche Hindernisse transportieren mussten, um ihn unbeschadet nach Hause zu bringen.
Ludotrail Ältere
Acht Adventure-Schlümpfe machten sich auf den Weg zum Ludotrail, welcher in ganz Adelboden diverse Posten absolviert werden konnten. Die Kinder bekamen eine Karte mit den aufgeführten Posten und konnten selber entscheiden, welche kleinen Challenges sie machen wollten. Ein Posten befand sich dabei auf der Tschentenalp, welcher natürlich aufgrund der wunderschönen Bähnlifahrt und Aussicht dazugehörte. Dort oben haben die Kinder ein hartes Battle gegen die Leiter im Bergtiere-Turm bauen geführt und wurden dann hauchdünn und mit enorm viel Glück ohne Können von ihnen gewonnen. Eine Revanche folgt bestimmt. Bei anderen Posten wurde mithilfe einer zu bauenden Seilbahn ein Schlittelrennen à la Leiterlispiel gestartet oder ein Baum aus einzelnen Ästen gebaut. Zufrieden wurde nachher der Weg zum Zmittag angetreten.
Trotti Ältere am Mittag
Bericht der besseren Trotti Truppe:
Am Nachmittag stand die supertolle Trotti Truppe in den Startlöchern. Nach einer tratschvollen und äusserst erkenntnisreicher Gondelfahrt, haben wir endlich den Gipfel erreicht. Bereits Unmengen an Trotti in allen Formen und Farben standen für uns bereit. Wir schnappten uns natürlich die schönsten und quietschigsten Renner. Livio, (zu vorderst) war leider etwas zu langsam für die Gruppe, dafür konnten wir unsere quietschigen Bremsen zum Besten geben. Jedoch hörte man während der dritten Abfahrt weit und breit absolut kein Quietschen mehr, denn auch Livio hat jetzt ein Bienli ins Füdli gestochen und wir sausten wie ein Pfeil den kurvigen Weg hinunter. Dazumals ahnten wir noch nicht, dass uns die richtig krasse Herausforderung unten am Berg erwartet. Denn Zitat: «die müehsamen Leiter» wollten unbedingt den MINDESTENS 15-minütigen Weg LAUFEN. Die 15-minütige extreme Anstrengung wurde jedoch mit einer ausgiebigen Wasserschlacht belohnt.
Super 10-Kampf Jüngere
Die Jüngeren machten sich wie es sich gehört am Montagnachmittag an den Super-10-Kampf. Dabei handelt es sich um immens anspruchsvolle und perfekt durchdachte Spiele, die zum Unglauben der Leiter noch nicht zum Repertoire der Olympischen Spiele zählen. Die Posten benötigen einen überdurchschnittlich hohen Einsatz und Können an Koordination, Mut, Geschicklichkeit, Ausdauer, Teamfähigkeit, schnelles lösungsorientiertes Handeln und Willen. Diverse Fähigkeiten wurden überprüft: das Fangen eines Wasserballons mit dem Kopf, Skateboardziehen, Pingpongballrolltreffspiel, das Transportieren, Fassen und Herumschleudern von Wasser, das Bewältigen von Hindernis- und Geschicklichkeitsparcours oder das Erkennen von Schlümpfen in der Landschaft. Die Herausforderungen wurden (mehrheitlich) mit Bravour gemeistert. Liebe Grüsse aus dem Paris-würdigen Adelboden.
Tennis Ältere
Inspiriert von den olympischen Spielen in Paris und mit dem grossen Drang Novak Djokovic ein ebenbürtiges Gegenüber zu bieten, traten 21 Kinder und vier Leiter die beschwerliche Fahrt Richtung Tenniscourt an. Als dann der Verkehrs-Pensionär bei der örtlichen Baustelle aus dem Mittagsschlaf erwachte und uns endlich passieren liess, stand der grossen Tenniskarriere nichts mehr im Weg. Nach einer kurzen Schrecksekunde, als der Motor des Teambusses auf der kurvigen Bergstrasse zu versagen schien, konnte Chauffeur Woody die Situation wieder in den Griff bekommen und unser Ziel wurde doch noch erreicht. Kaum angekommen wurde jeder Tennisjunior mit Schläger und Bällen ausgerüstet und die vier Plätze waren in Windeseile besetzt. Bälle flogen im Affenzahn haarscharf über das Netz und ein unglaublicher Return folgte dem anderen. Nachdem intensiv an der Technik gefeilt wurde, veranstalteten die Coaches einen unterhaltsamen Tennis-Rundlauf zur Auflockerung, bevor es in diversen eins gegen eins-, Doppel-, drei gegen zwei- oder alle gegen die Leiter-Spiele um Ruhm und Ehre ging. Es wurde den ganzen Nachmittag noch flott Bälle hin und her geschlagen und die Leiter schienen sichtlich zufrieden. Nachdem alle angehenden Tennis-Profis schwitzend den Nachhauseweg antraten, war klar: der Djoker muss sich warm anziehen, mit weiterem Fortschritt in diesen Dimensionen könnte man sogar in höhere Sphären aufsteigen – wer weiss, vielleicht befand sich der neue Roger Federer in dieser talentierten Truppe.
Kletterturm Ältere
Hüsch fuhren wir mit dem Büssli und zwei PW’s nach Frutigen zum Kletterturm. Dieser hatte drei Levels mit verschiedenen Höhen – und Schwierigkeitsstufen. Nach einer kurzen Einführung von Tim aus dem Team durften wir den Kletterturm unsicher machen aka besteigen. Die Wildesten starteten zuoberst. Es warteten verschiedene Hindernisse auf die Schlümpfe unter anderem ein Gondeli, ein Einkaufwagen, ein Surfbrett oder auch ein Festbank. Auch ein Fahrrad in 20 Meter Höhe stellte sich als nicht unmöglich heraus. Nach 1,5 Stunden waren die Kräfte der Kinder, sowie der LeiterInnen zu Ende. Nach einem kurzen Zwipf schwingten wir uns wieder in unsere Gefährte und machten uns auf den Weg zurück nach Adelboden.
Spielen ums Haus alias Töggele und Tischtennis Ältere
Der zweite Abend verlief für einen Teil der Älteren sehr entspannt, sie trafen sich auf dem grosszügigen Vorplatz unseres Schlumpfhauses zu Spiel und Spass. Diverse LeiterInnen waren anwesend, um sicherzustellen, dass das Bewegungsziel auch erreicht wird, was aber problemlos geklappt hat. Trotz später Stunde wurden Pingpong-Tisch und der Sportplatz gestürmt und bereits vor dem offiziellen Start probierten einige Kids ihr Glück im Rundlauf gegen die LeiterInnen (erfolglos versteht sich). Unermüdlich und voller Tatendrang wurde von Spiel zu Spiel gewechselt und sogar die neue Trend-Sportart im Schlumpfiversum, das Schlumpfi-Ball, schon bald gemeistert. Als der Wunsch nach Volleyball aufkam, wurde zum grossen Erstaunen der Kinder von den LeiterInnen kurzerhand ein entsprechendes Feld auf dem Rasenplatz aufgestellt und im Handumdrehen konnte eine spannende Partie Volleyball verfolgt werden. Erst als das fehlende Sonnenlicht ein vernünftiges Spiel verunmöglichte, machte sich die Meute auf zum reichhaltigen Kuchenbuffet und schlug sich genüsslich die Mägen voll. Während einige Kinder den Tag eher gemütlich im Zimmer ausklingen liessen, waren andere noch schwer beschäftigt beim Erlernen des Jassens. Als auch diese Augen langsam immer kleiner wurden, traten auch die letzten Schlümpfe den Weg ins Zimmer an, um die müden Gliedmassen auszuruhen.
Kinoabend Jüngere
Dieses Jahr hatten wir bereits sehr früh den ersten Kinoabend mit den kleineren Kindern.
Wir schauten zusammen den Film «König der Wellen» bei welchem es sich um einen Pinguin handelt, der extrem gerne surft und so erfolgreich werden will, wie sein Idol.
Wie in einem echten Kino machten wir nach der Hälfte eine Pause, in welcher alle etwas tranken und sich danach mit einer Tüte Popcorn wieder in den Kinosaal begaben, um gestärkt die zweite Hälfte des Filmes zu schauen. Nach einem Happy End machten sich alle bettfertig und einige trafen sich noch um die «Gutenacht-Geschichte» zu hören.
Night Paint Ältere
Nach einer kleinen Ruhepause oder für die einen auch eine nervenaufreibende Ping-Pong-Session nach dem Znacht, verteilten sich einige der älteren Schlümpfe in die zwei Busse. Mit fätziger Musik gelangten wir nach 20 Minuten an unser Ziel: Die Burg in Frutigen. Die Kameras von Gray wurden gleich beschlagnahmt, womit tausende Fotos geschossen wurden. Danach musste natürlich die Burg bestiegen und der Ausblick mit der wunderschönen Bergkulisse und der abendlichen Sonne genossen werden. Als es endlich eindunkelte, stand das Hauptprogramm des Abends an: das Night-Painting. Mithilfe von Langzeitbelichtung, Taschenlampen und dem Technikschlumpf Gray wurden phänomenale Fotos geschossen. Mit «Richi» und «Pizzaiolo» ging es schlussendlich mit den Bussen wieder zurück.