Fun and Sports 2025 - Dienstag - Tag 3

Trampolin Jüngere

Mit 15 kleinen Dschungel-Kängurus machten sich drei Dschungelcampleiter auf den Weg zum Trampolinpark. Kaum dort angekommen, stürmten die Kängurus, mit rutschfesten Socken ausgestattet, die Trampolinhalle. Von da an gabs kein Halten mehr und es wurde gehüpft, sodass die Kinder die Decke nahezu berührten. Nicht nur die Trampoline waren ein Hit, sondern auch das Bällebad und die «Schlangengrube» (Schaumstoffbecken). Ein sehr beliebtes Spiel an diesem Morgen war das Fangis bei dem die Leiter:innen hüpfend die Kängurus einfangen mussten. Ausserdem übten die Kängurus fleissig neue Tricks. Darunter waren unter anderem Saltos, Überschläge und Radschläge. Nach kurzer Enttäuschung, dass die Jump-Party zu einem Ende kam, wurden sie von einem leckeren Riz Casimir zum Zmittag wieder aufgeheitert.

 

Bericht Rodeln Jüngere

Nach dem Frühstück gab es zuerst schlechte Nachrichten vom Programmchef. Der Besuch in der Schokoladenfabrik schien unumgänglich ins Wasser zu Fallen. Kurzerhand wurde ein Ersatzprogramm nach den Interessen der angemeldeten Dschungelcampteilnehmer auf die Beine gestellt. Dies beinhaltete Rodeln, Minigolf und Spielplatz. Nach einem kurzen «Büsslishuttle» befanden wir uns mit 12 von unseren jüngsten Teilnehmenden in Moléson. Es kristallisierte sich schnell heraus, dass sich Minigolf und Spielplatz gegen die schnelle, laute und aufregende Rodelbahn nicht durchsetzen konnte. Also hiess es rodeln, rodeln, rodeln. Abwechslungsweise und in unterschiedlichen Konstellationen wurde nach unten geflitzt. Mal alleine, mal zu zweit, mal mit und ohne Videobegleitung. Aber eines war es immer; schnell. Einige verschluckte Fliegen oder Insekten sorgten bei allen für umso bessere Laune und die ohnehin schon sehr amüsierte Truppe hatte noch mehr zu Lachen. Alles in allem ein Programmpunkt voller Adrenalin, Speed und Fahrtwind.

 

Tanzen Jüngere

Am Dienstagmorgen trafen sich vier kleine Dschungelstars voller Motivation im Dachgeschoss unseres Lagerhauses. Dort bewegten sie die Arme und Beine zu lauter Musik in alle Himmelsrichtungen. Viele neue Tanzschritte wurden zum Lied „Everytime We Touch“ den Bewohnerinnen beigebracht und einstudiert. Die vier Mädels waren super fleissig und nach kurzer Zeit stand die Choreo bereits. Als kleine Hauptprobe vor dem grossen Auftritt am Schlussabend am Freitag führten wir den Tanz einem Teil der anderen Dschungelcampbewohner:innen vor. Vor lauter Hüpfen und Bewegen waren alle erschöpft und freuten sich riesig auf das Riz Casimir.

 

Bericht Turnhalle Ältere

Früh morgens wurden wir wie immer durch das Gebrüll unseres hauseigenen Brüllaffen aka Woody geweckt. Nach dem reichhaltigen Frühstück machten wir uns zu Fuss auf den Weg in die nahegelegene Turnhalle. Bei uns im Dschungel müssen wir natürlich immer schön entspannt sein, deshalb starteten wir mit einem erweckenden Yoga. Da es aber nicht nur entspannt zu und her gehen soll, wurden wir zu Kokosnuss suchenden Affen. So rasten wir durch die Turnhalle und brüllten: «Wo ist die Kokosnuss, wo ist die Kokosnuss, wer hat die Kokosnuss geklaut?». Wir versuchten den Affen zu erklären, dass wir ihre Kokosnuss nicht gesehen haben, doch diese glaubten uns nicht und jagten uns trotzdem durch die ganze Turnhalle. So flitzten wir über Flüsse und schwangen uns an Lianen durch die Gegend. Als wir den Affen endlich entflohen, mussten wir zuerst einmal alle durchzählen, um sicherzugehen, dass niemand von den Affen gefangen wurde. Dies ging besonders leicht mit einem Zahlenvölk. Nach diesem stürmischen Morgen freuten wir uns alle auf einen leckeren Zmittag.

 

Tennis Ältere

Da Roger Federer keine Lust mehr hat, machten sich am Dienstagmorgen 13 ambitionierte Schlagballexperten auf den Weg Richtung nahegelegener Tennisplatz, um den nächsten Sandkönig zu küren. Die schnelle rote Unterlage machte den Talenten als erfahrene Sandspezialisten überhaupt keine Probleme. Die Schläger wurden in den Disziplinen Rundlauf, Doppel und Einzel geschwungen. Nach diversen nervenzehrenden Tie-Breaks, Fingernägel kauender Spannung und Hawk-Eye Entscheidungen wurde das, durch die vier phänomenalen Leiter, sehr divers angelegte Zwipfbuffet in gigantischen Happen verschlungen. Danach wurde nochmals geschwungen und geschwitzt. Nachher gingen wir nach Hause. Ende.

 

Schaukäserei Ältere

Käse ist eine Frucht! Dies und noch mehr haben am Dienstagmorgen 25 Kinder in der Schaukäserei von Gruyère gelernt. Mit einem Headset ausgerüstet, liessen wir uns von der Kuh “Kirsche” durch die verschiedenen Infoposten führen. Als Highlight konnten wir den Käsern live bei der Herstellung des Käses zusehen. Die Milch wurde erwärmt und anschliessend in die Formen gepresst, bevor diese zur Reifung in den Käsekeller gebracht wurden. Eine Käsedegustation rundete dann unseren Besuch ab. Zwei Teilnehmer kauften im Souvenirshop noch Raclettekäse. Es bleibt spannend, ob dieser morgen auf der Tageswanderung verzehrt wird.

 

Seilpark Jüngere

Heute Nachmittag zogen elf Anwärter:innen mit ihren vier Vorbilder los in Richtung Charmey. Da war das Hauptziel möglichst schnell in den Baumkronen des Seilparks voranzukommen. Kaum war die Einteilung in Vierergruppen abgeschlossen, gerieten die verschiedenen Parcours ins Visier der kleinen Kletterer. In bis zu 15 Metern Höhe wurden Mut, Kraft, Geschicklichkeit und Wendigkeit getestet, was bei den Kindern in Überfluss vorhanden war. Flink wie zu Menschen gewordene Affen wurden Ziplines, Balancestellen und waghalsige Kletterstellen im Nu überwunden. Kaum ein Hindernis war zu anspruchsvoll und nur äusserst selten waren Tipps der Leiter nötig. Die Zeit verstrich wie im Flug und die Begeisterung liess die Kletterer beinahe die Zvieri-Pause vergessen. Da jedoch Jeder weiss: «ohne Mampf, kein Krampf» wurden mit leichter Verspätung dennoch Farmer-Riegel und Äpfel inhaliert. Nach diesem kurzen Unterbruch des Kletterplauschs ging es flott weiter auf die noch unerkundeten Strecken und die Kinder kletterten und sausten freudig weiter. Die nach diesem Spass anstehende Gondelfahrt ins Tal stellte sich als kleines Abschluss-Highlight dar und so blieb die Stimmung hervorragend, bis man pünktlich zum Spaghetti-Plausch im Lagerhaus ankam.

 

Staumauerbesichtigung Jüngere

Am Dienstagnachmittag machten sich nach ein wenig Tohuwabohu eine Gruppe auserlesener Ingenieure und Ingenieurinnen auf den Weg zur Magerau-Staumauer. Nach anfänglichen Parkier-Schwierigkeiten schafften wir es doch noch zur Staumauer. Bei der Führung von Claudine durften wir viele interessante Fakten über das Bauwerk selbst, aber auch über die Geschichte der ersten Gewichtsstaumauer der Schweiz lernen. Ebenfalls sehr interessant war der Umbau von “nur” einer Staumauer zu einem Wasserkraftwerk. Wir konnten einen Blick hinter die Kulissen werfen: Von den Turbinen des Fisch-Lifts, dem Wassertransport von der Staumauer zu den etwas entfernteren Turbinen und auch der Unterhaltung und Steuerung der ganzen Elektronik. Mittlerweile wird aber alles extern, von einem Ort namens Granges-Paccot, überwacht und gesteuert. Es war sehr interessant zu lernen, wie sich die Staumauer von einem Trinkwasserreservoir zum wichtigsten Mittel der Stromgewinnung in Fribourg entwickelte. Der Stausee wurde zu einem Naturschutzgebiet mit vielen Fisch- und anderen Tierarten.

 

Wellness und Beauty Jüngere

Heute Nachmittag hatte der Beauty-Jungle-Salon wieder geöffnet. Die zwölf Kundinnnen dieses Nachmittags stürmten durch die Tür und genossen sogleich ihre erste Behandlung – eine belebende Gesichtsmaske. Während diese feuchtigkeitsspendende Maske einwirkte, begaben sich die Kundinnen auf eine Dschungelmeditation. Entspannt konnten sie sich selbstständig weiteren Behandlungen unterziehen. Bei der Manikürstation wartete ein Handpeeling, verschiedene bunte Nagelläcke und Sticker auf sie. Im Friseursalon wurden Haare geflochten und gelockt oder auch gestreckt. Die moderne Frau von heute hat natürlich auch Tattoos, welche im Salon reichlich vorhanden waren. Zuletzt konnten sich die Kundinnen auch noch mit diversen Schminksachen auf die Disco vorbereiten. Zufrieden und gestylt ging es wieder aus dem Salon heraus.

 

Super 10 Kampf Ältere

Nach einem schmackhaften Teller voll Riz Casimir starteten 52 ältere Ureinwohnerinnen in den Dschungelprüfungswettkampf, besser bekannt als traditioneller Super 10 Kampf. Hierbei wurden sie auf Geschicklichkeit, Kraft, Ausdauer und Kreativität in zehn verschiedenen Wettkämpfen getestet. Sie waren mit dem Schiff auf der Flucht vor einem Tiger, suchten verzweifelt nach sauberem Wasser im Dschungel, entfesselten sich aus den Netzen einer Giftspinne und waren auf der Jagd nach grösseren und kleineren Dschungeltieren mit einem Blasrohr. Auch die Jagd auf die wildgewordenen Affen mittels Kokosnüsse und Katapult waren Gegenstand der Dschungelprüfung. Bei bestem Wetter und guter Laune mobilisierten die UreinwohnerInnen alle ihre Reserven. In der Hälfte der zehn Posten legten wir eine kurze Stärkungspause am Dschungelbuffet ein. Nach Abschluss der letzten Posten freuten sich alle auf den immer näherkommenden Spaghettiplausch.

 

Disco Jüngere

Bestens bekleidet und voller Vorfreude reihten sich die Jüngeren in die Schlange zur Disco ein. Kaum eingetreten, hagelte es Getränkebestellungen an der Bar. Denn mit einem kühlen Drink in der Hand, liess sich das Tanzbein noch besser schwingen. Es wurde wild getanzt, laut gesungen und ausgelassen gefeiert. Die Stimmung war bombastisch. Es wurde wild getanzt, laut gesungen und ausgelassen gefeiert. Die Stimmung war bombastisch. Glücklich und nass geschwitzt ging der Abend langsam zu Ende und alle fielen erschöpft ins Bett.

 

Schlag die Leiter

Die Älteren starteten am Abend in fünf Gruppen mit jeweils zehn Kindern gegen eine Gruppe Leiter:innen im legendären „Schlag die Leiter“. Das Liederraten machte den Anfang gefolgt vom altbekannten Limbo und einem neuen herausragendem Spiel namens „Sugusshaker“. Dabei durfte man sich auf keinen Fall schämen, da die Teilnehmenden mit einer sugusgefüllten Windel ausgestattet wurden. Die Challenge bestand darin, die Sugus möglichst aus der Windel zu schütteln. Das sorgte für einige Lacher. Auch das Leiterzoomen, der Geoguesser und das Rechenduell wurde mit viel Elan gemeistert. Dabei wurden nicht nur die geografischen und mathematischen Fähigkeiten herausgefordert, sondern auch die Erkennungsfähigkeit winziger Gesichtsausschnitte der Leiter:innen. Darauf folgte das Gedankenlesen. Die interessanten Antworten von elf jüngeren Jungs auf Fragen wie „Wie alt ist Flaggi?“ oder „Vor was hast du Angst, wenn du dein Zimmer betrittst?“ wurden in ein spektakuläres Rätsel verpackt. Die Auserwählten für diese Challenge am Schlag die Leiter mussten nicht die richtige Antwort wissen, sondern herausfinden, was die Jüngeren geantwortet haben. Zum krönenden Abschluss wurde „Speedy Gonzales“ gespielt. Dabei ging es nochmals wild zu und her. Dabei wurde Wasser heruntergeschletzt, etwas Grünes herbeigeschleudert und ein Schokokuss blitzartig verschlungen. Hart kämpften die Kinder um ihre Punkte und den Sieg über die Leiter:innen. Doch die Leiter:innen sind und bleiben unbesiegbar! ;)