Baseball Ältere
Vergesst die New York Yankees, ab jetzt sind die Fantome von Torgon die neue Weltnummer eins. Die Fantome sind bekannt für ihre 14 weltklassse Spielerinnen und Spieler. Heute musste unser Team für ein wichtiges Baseballspiel auf den Sportplatz von Torgon anreisen. Mit Hilfe von ihren drei Trainern haben sie sich ordentlich vorbereitet und warm gemacht. Die neuen Spielerinnen wurden in die Regeln eingeführt und ihre Abschläge und Fangkünste geübt. Als diese auch bekannt waren mit dem Sport, konnten sie endlich ebenfalls eingewechselt werden und somit war das gesamte Team komplett. Die Bälle flogen durch die Luft und die Beine wurden in Bewegung versetzt. In der Halbzeit haben sich unsere Profis mit einem Farmer-Riegel und Äpfeln gestärkt und gingen dann voller Kräfte zurück auf den Platz. Natürlich hatten die Gegner keine Chance gegen unsere Champs und wir gewannen das Spiel hochaus. Mit grosser Freude und einem Riesenhunger begaben sich die Baseballer und Baseballerinnen wieder zurück zum Lagerhaus.
Bogenschiessen Ältere
Am Zistig Morge simmer bald,
losgange in richtig Wald.
Bewaffnet mit Boge und Pfiil,
hemmer eus uf d’Suechi gmacht nach dene vielne Ziil.
Ih chline Gruppe simmer los,
dur das ganze grüene Moos.
Gfunde hemmer die erste Schiibe,
da hemmer scho fast wele bliibe.
Aber es hed ja no vieli Pöste meh gha,
da simmer wohl no chli länger dra.
Ihgschosse hemmer eus glii,
aber es paar sind trotzdem ah de Schiibe verbii.
Die einte sind is Gjätt und Chruut,
alli Chinde schimpfed luut.
Ih de Technik werdemer immer schlauer
und alli Schüss drum gnauer.
Nach es paar erfolgriche Stund
sind eusi Finger schochli wund.
De Heiweg fallt eus schwer,
will eusi Mäge sind ultra leer.
Das isch aber bald vergesse,
will mer sind scho am Zmittag esse.
Klettern – Mit den Besten
Wir kletterten wie die Affen,
da waren alle am Gaffen.
Wir waren so schnell oben,
da musste man uns loben.
Es hatte viel zu klettern,
aber nichts zu wettern.
Die Halle war riesig und so auch unsere Freude!
Es war ein cooler Morgen heude.
Mit brennenden Unterarmen gingen wir nach Hause,
die Zeit verging wie im Sause.
Hipp Hipp Hurra Schalala
Alle Kinder machten tralala!
Und die Leiter ebenso,
wir sind halt lebensfroh.
Swiss Vapeur Park
Sechs motivierte Jungs der Älteren haben sich am Dienstag zusammen mit Gray und Rina auf den Weg in den Swiss Vapeur Park nach Le Bouveret gemacht. Mit Miniatureisenbahnen konnten wir auf rund 1.5 Schienenkilometern durch den Park fahren und Nachbildungen von Schweizer Sehenswürdigkeiten im Kleinformat anschauen. An etwa fünf Bahnhöfen konnten wir auf neue Verbindungen umsteigen. Die Strecken führten uns über Brücken und Viadukte durch Tunnels und entlang von Seen. Der Morgen verging wie im Zuge 😉 und hungrig machten wir uns zurück zum Lagerhaus, wo Riz Casimir auf uns wartete.
Freibad
Das Thermometer zeigte einmal mehr knapp 30 Grad an und trotz der Gewittervorhersage vom frühen Abend, entschieden wir uns direkt nach dem Mittagessen mit 14 Jüngeren nach Monthey ins Freibad zu fahren. Die Abkühlung hatten nach dem strengen Morgen beim Super-10-Kampf alle nötig. Das Freibad bot zwei grosse Rutschen, einen Strudel und mehrere Sprungtürme. So konnten sich alle nach Lust und Laune austoben. Nach einer Glacepause nutzten wir die letzte Stunde zum Baden, bevor wir die ersten Donner hörten. Schnell packten wir unsere sieben Sachen. Pünktlich mit dem Regen waren alle Kinder und Leiterinnen im Auto und wir haben den Rückweg ins Lagerhaus angetreten.
Super-10-Kampf
Am Dienstag stand der Super-10-Kampf am Morgen für die Jüngeren und am Nachmittag für die Älteren an. Wie der Name schon sagt, mussten sie zehn abwechslungsreiche Posten absolvieren. Bei einigen stand mehr die Geschwindigkeit im Fokus, wie zum Beispiel beim Becherhut-Spiel oder beim BigBag-Sackhüpfen. Bei anderen Posten war wiederum Geschicklichkeit und Teamarbeit gefragt, wie zum Beispiel beim Geisterfangen, dem Becherstapeln oder beim Moorpfad bauen. Besonders beliebt war der Posten, wo die Kinder erraten mussten, wie ihre Leiter als Babys ausgesehen haben. Die Jüngeren durften den Super-10-Kampf bei schönstem Wetter absolvieren. Hochmotiviert und unterstützt durch eine 20-minütige Pause mit Kuchen, Früchten und Getränken, verbrachten sie die 2 Stunden gut gelaunt und wohlauf. Beim Start der Älteren war das Wetter zunächst ebenfalls wunderprächtig, jedoch sollte dies von kurzer Dauer sein, denn schon bald zogen die ersten grauen Wolken über den Berg herein. Und schon bald klatschten die ersten grossen Tropfen auf die Kinder herab. Doch dies kam uns gerade richtig geschliffen, denn nach 5 Posten stand auch bei ihnen eine Pause mit Gaumenschmaus an. Nach dem kurzen Regenschauer machten sie sich an die verbleibenden Herausforderungen und absolvierten auch diese mit Bravour. Dies gerade rechtzeitig vor der Gewitterzelle, die schon lange im Anmarsch war, und so konnten alle den Super-10-Kampf regenfrei beenden.
Seilpark Jüngere
Nach einer sehr kurzen Mittagspause stampften wir mit vollgestopften Mägen zu den Büsslis, um mit Sack und Pack in den Wald zu fräsen. Der Weg gestaltete sich als Nachgeschmack des Partyabends des Vortags mit den verschiedensten Richtungen der Musikgeschmäcker. In allen Tonlagen wurden die Texte der vielen Lieder mitgegrölt.
Als wir schliesslich insgesamt zu zwanzigst an unserem Zielort ankamen, wurden wir zuerst mit Händen und Füssen auf Französisch in den Seilpark instruiert. Nach den wichtigsten noch offenen Fragen wurde nicht lange gewartet und sofort zur Startplattform losgestürmt. Mit wenig Hilfe klickten die Karabiner in die Seile und schon begann die Fahrt. Über fliegende Reifen, schwebende Holzstämme und Seilrutschen sausten wir von Baum zu Baum.
Leider wurden wir durch ein drohendes Gewitter gestört und mussten umgehend den Kletterspass abbrechen. Doch zuerst begann die Suche nach den noch in den Seilen hängenden Kindern. Zwischen den Baumgipfeln wurden die verschiedenen Gesichter nach und nach erspäht und zusammengetrommelt. Wie der Wind wurden die Gstältli abgegeben und in die Büsslis zurückgerannt. Froh darüber, im Trockenen zu sein, brausten wir die vielen Kurven hoch zurück ins Lagerhaus und freuten uns bereits riesig auf den Spaghettiplausch.
Stammtischjass
Dieses Jahr wurde ein ganz neuer Programmpunkt eingeführt: Der Stammtischjass. Als die Örgelimusik für das klassische Jassambiente zu spielen begann, trafen die Kinder ein. Ob Kenner oder Anfänger, alle waren willkommen. Nach einer kurzen Einführung wurden sie nach Jasserfahrung in Dreiergruppen aufgeteilt. Zu jedem Stammtisch setzte sich ein Leiter oder eine Leiterin dazu und schon ging es los. Während bei einen die Grundregeln eingeführt wurden, flogen bei den anderen bereits die Asse. Hochkonzentriert jassten wir wie Profis, sodass die Zeit wie im Flug verging und es bereits Zeit für ein Bettmümpfeli war. Das Rivella durfte selbstverständlich auch nicht fehlen für das Spuntefeeling. Ein weiterer ereignisreicher Tag ging nun schon zu Ende und mit nun mehr Jasserfahrung konnten die Kinder zufrieden einschlafen.
Casino
Ein eher seltenes Traktandum auf unserem Wochenprogramm war das Casino. Mit Echtgeld aus sechs Fünfräppler konnten die 44 Kinder ihr Glück in sieben verschiedenen, auf Casino Art abgeänderte, Spielen testen. Beim Roulette war der grösste Jubel zu hören, doch auch bei dem Zapfenjass kamen die einen oder anderen Gewinner hervor. Beim Black Jack wurde das Geld aber schnell wieder verloren und man musste sein «Gspänli» um einen Batzen bitten. Doch ob bei Lügen, Hoseabe oder Meieren kamen schlussendlich alle wieder auf einen grünen Zweig. Nach zwei Stunden gambeln schloss das Casino seine Pforten und die Kinder gingen mit vollen oder teilweise leider auch leeren Taschen ins Bett.