E-Bike Ältere
Am Freitag nach dem Zmorge ging es für drei Kinder und zwei Leiter auf die E-Mountainbike Tour. Die Bikes durften wir vom Tourismusbüro Torgon ausleihen. Nach einer kleinen Instruktion wurden die Bikes gesattelt. Der Beginn der Tour führte uns durch eine sehr kurze Abfahrt, gefolgt von einem langen Anstieg durch den Wald. Bei diesem Anstieg waren wir sehr froh um unsere Elektromotoren. Damian bemerkte jedoch leider erst in der Hälfte, dass er sich noch im Eco Modus befand. Danach wurden wir dafür mit einer schönen Aussicht belohnt. Wortwörtlich ging es als nächstes über Stock und Stein, bis wir bei einer Alp unsere Trinkflaschen auffüllten und uns den Znüni einverleibten. Nach dieser kurzen Verschnaufspause mussten sich die Leiter Gedanken zur Tour machen, da die Kinder sehr fit und motiviert waren. Nach dieser Zusatzstrecke machten wir uns wieder auf den Heimweg und freuten uns auf den feinen Zmittag.
BMX Ältere
Mit 23 motivierten Kindern ging es am Freitagmorgen ins Tal zu einem BMX-Kurs. Dort angekommen, empfing uns der Guide und stattete die Kinder sofort mit der nötigen Schutzkleidung aus. Vom Helm über Ellbogenschoner bis hin zu Knie- und Schienbeinschonern wurde alles montiert. Danach wurden die BMX-Räder geschnappt und es konnte losgehen. Um sich zuerst einmal an die Räder zu gewöhnen, wurden auf einem Platz einige Runden gedreht und dabei verschiedene Übungen absolviert. Nachdem alle aufgewärmt waren, war es endlich so weit: Die Kids durften auf den BMX-Track. In einer Kolonne hinter dem Guide machten sie sich auf den Weg. Dort angekommen wurde zuerst geübt, wie man über die hügelige Strecke fährt. Schnell stellte sich heraus, dass unsere Kinder wahre Naturtalente waren. Die meisten konnten es im Nu schon fast wie die Profis. Es wurde Runde um Runde absolviert und langsam bekamen alle einen riesigen Durst. Also hiess es bald: «Pause!» Da aber alle unbedingt nochmals fahren wollten, dauerte die Pause maximal zehn Minuten. Danach ging es für die letzten 15 Minuten noch einmal auf den Track. Diese wurden bis auf die letzte Sekunde ausgenutzt. Anschliessend ging es zurück zum BMX-Lager, wo die Schutzkleidung ausgezogen und die Räder zurückgegeben wurden. Danach fuhren wir schnurstracks nach Hause zum Zmittag.
Bouldern und Indoor Spielplatz Jüngere
Am Freitagnachmittag ging es mit 15 Kindern zum Bouldern. In der Halle angekommen, wurden zuerst die Kletterschuhe angezogen. Nachdem alle Kinder ausgestattet waren, konnte es losgehen. In der einen Hälfte der Halle gab es einen Indoor-Spielplatz und auf der anderen Seite eine Kletterwand zum Bouldern. Die Kinder konnten also selbst entscheiden, wo sie spielen möchten. Im Indoor-Spielplatz wurden Kinder im Bällebad vergraben und Häuser aus riesigen Legosteinen gebaut. Bei den Kletterwänden wurden Wettrennen gemacht, wer schneller oben ist, und verschiedene Schwierigkeitsgrade von Routen ausprobiert. Nachdem sich alle Kinder müde gespielt hatten, ging es dann auch schon auf den Nachhauseweg.
Chateau d’Aigle Ältere
Bereits der letzte Lagertag ist nun leider Realität geworden und wir begaben uns mit drei Kindern und zwei Leiterinnen ins Tal herunter nach Aigle. Dort steuerten wir auf das Chateau zu, in dem wir den heutigen Morgen verbringen wollten. Die Kinder bekamen vor Ort ein Quiz und stürmten hochmotiviert den ersten Raum. Die verschiedenen Ausstellungsgegenstände wurden fleissig unter die Lupe genommen, leider verstanden wir meistens nur Bahnhof, da alles auf Französisch angeschrieben war. Gefallen hat es uns trotzdem und als Belohnung für das Quiz gab es noch einen Lolipop.
Handlettering und Chrällele
Die Leiterinnen und Leiter haben sich sehr gewundert und gefreut als sich so viele für das Handlettering und Chrällele angemolden haben. Mit mehr als 30 jüngeren und älteren Kindern ging es los: Eine Gruppe startete mit dem Handlettering und die andere machte sich daran kunterbunte und stilvolle Ketten, Armbänder und Ringe aufzufädeln. Mit etwas Musik ging es gleich schon viel einfacher. Es wurde mitgesungen und in Massen Schmuck für sich selbst, seine Freunde und die Familie hergestellt. Verziert wurden sie auch mit Buchstabenperlen, die das Ganze noch etwas persönlicher machten. Auch beim Handlettering war es sehr friedlich und gemütlich. Es wurde aber dennoch freudig geschrieben. Auch Kinder, die noch nicht schreiben gelernt haben, hatten zu tun. Buchstaben wurden nachgeschrieben, es wurde gezeichnet und verziert. Auch die erfahrenen Schreiberinnen übten zuerst verschiedene Schriften, bevor sie endlich auf das schöne und farbige Papier ihrer Kreativität vollen Lauf lassen konnten. Nach dem wie immer sehr leckeren Zwipf, der aber gar nicht gross gebraucht wurde, da alle zu vertieft waren, wechselten die Gruppen. Die Schmuckprofis durften nun zeigen, wie schön sie schreiben konnten und umgekehrt. Am Ende kamen wir sogar noch in den Stress vor dem Mittagessen (Älperlermagronen!) alles püntklich aufzuräumen und zusammenzupacken. Es war ein voller Erfolg!
Labyrinthe Aventure Ältere
Heute ging es zum letzten Programmpunkt des diesjährigen Lagers ins Labyrinthe Aventure ins Tal. Nach rund 45 Minuten Fahrt mit schallend lauter Musik sind wir beim Park angekommen. Wir wussten bereits aus den Erzählungen der Jüngeren, was uns erwartet. Aber unsere Vorstellungen wurden übertroffen. Es gab diverse Rutschen, Schaukeln und weitere Plausch-Angebote. Der namensgebende Programmpunkt, das Labyrinth, interessierte uns hingegen wenig. Unsere Zeit verbrachten wir lieber mit den diversen anderen Spielmöglichkeiten.
Ununterbrochen spielten wir an den Geräten. Nur eine kurze Glace-Pause (Danke Woody!) und einige «Hydration-Breaks» unterbrachen unser Tun. Nach knapp zweieinhalb Stunden Spielzeit machten wir uns auf den Rückweg nach Torgon. Die Teilnehmenden brauchten nämlich noch Zeit für das Erfüllen der Wochenaufgabe. Sie mussten die Tische fürs Abendessen dekorieren. Und man munkelt, dass die meisten bis zur Rückkehr im Lagerhaus noch nichts vorbereitet hatten. 😉
Spielplatz und Hängebrücke Torgonland Jüngere
Spätestens am Freitagmorgen macht sich die Erschöpfung von der strengen Woche langsam bemerkbar. Mit zehn müden jüngeren Kindern begaben wir uns auf den Weg zum Torgonland-Spielplatz. Das ursprünglich geplante Minigolf wurde von niemandem erwünscht, weshalb sie sich auf dem Spielplatz auf die vielen weiteren Angebote verteilten. Besonders die Hüpfburg und der Kickboard-Pumptrack wurden gut besucht, aber auch an einem rasanten Ritt auf dem Tellerlift oder einer gemütlichen Partie Schach fanden die Kinder ihre Freude daran. Auch die Hängebrücke über die Schlucht ist für die junge Bande interessant, besonders wenn man Steine hinunterwerfen kann. So wurde der leider bereits letzte Lagertag im Jahr 2026 stressfrei eingeläutet und mit mindestens einem weinenden Auge machte sich die ganze Gruppe ans letzte Mittagessen in Torgon auf.
Spielturnier Jüngere
Am Freitagnachmittag fand das Spielturnier mit fünf Gespenstern der jüngeren Delegation statt. Wegen mangelnder Besatzung musste das Spielturnier ein bisschen umgekrempelt werden. Wir starteten mit einem Rundlauf beim Tischtennis und danach spielten wir Fussball und Boccia. Bevor es dann Zwipf gab, spielten wir noch zwei runden Kubb, eines derLlieblingsspiele der Kinder. Nach dem die Köpfe schon ein bisschen warm bekommen haben, entschlossen wir uns für den Rest des Spielturniers dem Waterfun der Älteren anzuschliessen. Trotz der kleinen Gruppe hatten wir einen riesigen Spass und durch den Waterfun konnten sich alle noch ein wenig abkühlen.
Tanzen Jüngere
Ghostbusters! So hiess das erste Lied vom Tanzen der Jüngeren. Am Anfang noch etwas holprig, aber nach und nach sassen die Tanzschritte immer besser. Drehen, springen, laufen, strecken und schreien- alles war dabei. Besonders Freude hatten die Kinder am zweiten Tanz, welcher zum Lied "Ghost town" angefertigt wurde. Der schnelle Takt riss die Mädels in den Bann. Selbstverständlich durfte auch der Zwipf nicht fehlen, der besonders lecker war heute. Es gab frische Wassermelone, Tee, Kekse, Farmer und Äpfel. Die Kinder stürzten sich auf das Buffet und schlugen sich die Bäuche voll. Bis zur letzten Sekunde wurde mit voller Motivation das Bein geschwungen und sogar nach dem offiziellen Programm weitergeübt. So waren die Kinder mehr als bereit für den Schlussabend, wo sie den Tanz vorzeigen durften.
Bericht E-Mountainbike Nachmittag
Mit einigen wenigen, deswegen aber nicht weniger motivierten Teilnehmern gingen wir los: zuerst Richtung Tal, fast bis hinunter nach Vionnaz.
Danach folgte der Aufstieg. Für die Kinder war das natürlich ein Klacks – im «Turbo»-Modus des E-Mountainbikes ging es die alten Serpentinen hoch. Schnell hatten sie die Leiter abgehängt. Eigentlich war das Ziel ein Badesee Richtung Frankreich, doch ein kühles Coca-Cola lockte zu sehr. Die Leiter konnten den Kindern diesen Wunsch nicht abschlagen, weshalb nach dem ersten Aufstieg im Bergrestaurant eingekehrt wurde. Das eiskalte Getränk war schnell inhaliert und weiter ging die Fahrt.
Der steilste Anstieg stand uns allerdings erst noch bevor. Viel zu steil zum Fahren, dachten sich die Leiter und schoben ihre Bikes den Berg hoch. Nicht so die Kinder: Erst auf dem allerletzten Stück, als es selbst für sie zu steil wurde, stiegen sie ab. Zuvor wurde jedoch noch ein letzter Versuch gewagt: Kaum aufgesessen, Schiebehilfe eingeschaltet, Turbomodus aktiviert, heruntergeschaltet und voll in die Pedale getreten – alles gleichzeitig! Ein lauter Knall ertönte, den sogar die etwas weiter zurückgebliebenen Leiter hören konnten.
Die gute Nachricht: Allen Teilnehmern ging es gut. Die schlechte: Dem Velo leider nicht. Die Kette und die gesamte Schaltung waren komplett zerfetzt! Für einen der Leiter hiess es nun also: Vom höchsten Punkt in Frankreich aus den Berg zu Fuss hinunterlaufen.
Jetzt begann der wirklich spannende Teil: Statt für den Badesee entschieden sich die Teilnehmenden fürs «Dreckfressen». Das bedeutete: Sattel ganz nach unten, aufstehen und das Gewicht weit nach hinten verlagern. Ab jetzt hiess es Downhill! Vollgas ohne Pause bis ins Dorf, um dort noch beim «Waterfun» dabeizusein und die Tour gemütlich ausklingen zu lassen.
Ein unvergessliches Erlebnis für die Teilnehmenden, die gar nicht mehr aus dem Strahlen herauskamen!
Via Ferrata Ältere ganzer Tag
Bis am Donnerstagabend haben wohl die meisten Kinder ihr Highlight der Woche schon hinter sich geglaubt, nicht so die mutigsten der Älteren. Am Freitagmorgen früh ging es mit dieser schwindelfreien achtköpfigen Schar in den Klettersteig nach Champery. Nach dem Ausrüsten ging es zuerst auf die andere Talseite in Richtung Zustieg. Bergführer Flaggi führte ein Sicherheitsbriefing durch, sodass alle Kinder bestens vorbereitet in das Abenteuer starten konnten. Der Anfang in die Felswand war an einem idyllischen Plätzchen neben einem rauschenden Bach. Gemütlich machen konnte man es sich aber nicht, denn gleich der Einstieg gestaltete sich als herausfordernd. Parallel zum tosenden Bach kletterten die Kinder ziemlich flitzig die Wand hinauf, bis der Bach gerade über dem Wasserfall zweimal gekreuzt wurde. Und das Ganze auch noch bei einer wunderbaren Aussicht über das gesamte Tal, wow! Die Kinder wie auch die Leiterinnen und Leiter kamen nicht aus dem Staunen der imposanten Kulisse, aber auch der senkrecht, ca. 40 Metern hohen folgenden Felspartie heraus. Die Unterarme brannten und das Adrenalin war hoch. Auch die letzte Partie wurde problemlos gemeistert und das wohlverdiente Sandwich oberhalb der Wand verschlungen. Anschliessend konnte die Ausrüstung abgegeben werden und es folgte der Abstieg. Dieser führte unter anderem entlang der Felsgalerie «Galerie de Défago». Zurück in Champéry zottelten alle zusammen zum Freibad, um die verschwitzten Füsse zu baden und eine wohlverdiente Abkühlung zu geniessen. Es war ein sehr gelungener Tag, welcher den Kindern und auch den Leiterinnen und Leitern grosse Freude bereitete und bei den meisten Kindern als Favorit ins Rennen um den besten Programmpunkt der Woche ging. So macht es Freude, eine gelungene Woche auf einem Hoch zu beenden. LG
Volleyball (statt Spielturnier)
Ein Spielturnier mit sieben Kindern zu organisieren ist sogar für die Leiter:innen des Fun and Sports eine schwierige Aufgabe! Besonders, wenn zwei kurz vor knapp noch umgeteilt werden. Aber einfach so gibt man sich natürlich nicht geschlagen und so wurde in einer kurzen Brainstorming-Session entschieden, auf dem selbsterrichteten Volleyball-Provisorium eine Partie anzuzetteln. Kurz darauf stiess noch eine kleine Gruppe vom etwas zu gut besetzten Handlettering-Programmpunkt dazu und so waren bald sowohl das Volleyball-Feld wie auch der Pingpongtisch sehr gut besetzt. Schnell stellte sich heraus, dass die etwas eingerosteten Skills zuerst mit ein paar Vorbereitungsübungen wieder aktiviert werden müssen. So wurden Manschette und Pritschen repetiert bis nahtlose Zuspiele von Kind zu Kind wieder möglich waren. Nun wieder mit mehr Selbstvertrauen am Ball schaute die nächste Partie schon deutlich besser aus und es gab viele gute Blocks, lange Wechsel und es wurden harte Anspiele auf die Gegenseite gepfeffert. Auf einmal war Pingpong oder Handlettering kein Thema mehr und die Motivation stieg und stieg mit jedem hart umkämpften Punkt. Auch das Mitmischen der Leiter:innen gab einen nächsten Push und um 17.45 Uhr musste von den Leitern die Partie abgebrochen werden, damit es zum Znacht um 18.00 Uhr reicht.
Water fun Ältere
Am Freitagnachmittag stapften die Leiter:innen mit rund 30 Kindern zum Sportplatz, um sich dort mit Wasser und verschiedensten Spielen zu vergnügen. Das Highlight war eine äusserst schnelle und steile Wasserrutsche, die mit einer Blache auf einem Grashügel aufgebaut wurde. Unermüdlich rutschten die Kinder auf verschiedenste Arten hinunter und konnten nicht genug davon bekommen. Doch leider war das Wasser ziemlich kalt und es blies ein frischer Wind. So wurden viele dazu gezwungen, den Wasserspass zu unterbrechen und sich mit einigen Geräten auf dem Sportplatz zu bespassen. Einige übten sich im Rugby passen und andere starteten ein Lacrosse-Battle. Als wir wieder einigermassen aufgewärmt waren, durfte die alljährliche „adelige Wasserschlacht“ natürlich auch nicht fehlen. In einem Kreis sitzend werden dabei die Wasserpistolen nur minim eingesetzt, sodass einem der Strahl äusserst nervig im Gesicht trifft. Mit diesen verschiedensten Angeboten ging der Nachmittag um wie im Nu und als es wieder einmal etwas zu kühl wurde, packten wir unsere sieben Sachen und machten uns auf den Rückweg.
Schlussabend
Endlich war es so weit: die grosse Geburtstagsparty des Phantoms stieg. Alle halfen fleissig mit den Festsaal zu dekorieren, sei es mit einer kreativen Tischdeko oder Girlanden und Ballonen. Die Party startete mit einem Pizzaplausch, welches zur Abwechslung von den Kindern serviert wurde. Das hatte auch den Grund, dass die Kinder die Leiterinnen und Leiter bei "Schlag die Leiter" nicht besiegen konnten. Nach dem Gaumenschmaus wurde der Festsaal nochmals gründlich gereinigt und für die anschliessende Feier vorbereitet. Schon bald trudelten die Gäste wieder ein und wurden vom Slenderman empfangen und eingelassen. Sobald jede/r einen Platz gefunden hatte, ging es auch schon los. Mit schauriger Stimme wie immer begrüsste das Phantom alle Gäste. Ausserdem stellte es seine Ehrengäste vor, wobei fünf besonders wichtige Gäste ihre Herkunft und schaurigen Lebensgeschichten erzählten. Während der Feier gab es ein facettenreiches Animationsprogramm. Unter anderem durften alle zwei Tanzvorstellungen bewundern, welche für gute Stimmung sorgten. Ausserdem schauten wir auf eine spannende Woche mit den heissbegehrten Lagervideos zurück. Die fünf Eherengäste traten in zwei Spielen gegeneinander an, wobei sie ihre Kenntnisse der Kindernamen und die Tanzkünste beweisen mussten. Schliesslich tanzten wir gemeinsam den Skeleton-Shake-Tanz, welchen wir bereits am ersten Abend kennengerlernt haben, und sangen zum Abschluss des Fests das Lagerlied, welches auch dieses Jahr ein absoluter Banger war.