Fun and Sports 2026 - Montag - Tag 2

Basteln Ältere 

Das Phantom hat uns in dieser Nacht nicht um den Schlaf gebracht. Somit konnten wir gut ausgeschlafen und voller Freude in den Tag starten. 13 Mädchen haben an diesem Montagmorgen ihre Kreativität ausgelebt. Dieses Jahr folgten wir dem aktuellen Trend des Keramikbemalens und kreativen Köpfe hatten die Möglichkeit ihre eigene Tasse zu gestalten. Die Stifte wurden über die Tassen geschwungen und schon nach kurzer Zeit sah man die vielen unterschiedlichen und farbenfrohen Prachtwerke auf dem ganzen Tisch verteilt. Bei den meisten sprudelten die Ideen schon von Anfang an und bei den anderen später mit ein wenig Hilfe des Internets. Der gemütliche Morgen verging wie im Flug und ein erstes Erinnerungsstück des Lagers in Torgon wurde erschaffen. 

Bogenschiessen 

Sobald Woody die Monsteraufgabe von 30 Zimmer wecken gemeistert hat, konnten wir mit einem währschaften Frühstück in den lang ersehnten ersten Lagermorgen starten. Für zehn Jungspunten und drei Leiter ging es zum ersten Programmpunkt mit Pfeil und Bogen auf die Jagd im wunderschönen Wald bei Torgon. Auf die Schützen wartete ein aufregender Pfad, der mit verschiedensten Zielen wie Drachen, bewegenden Scheiben oder anderen kreativen Skulpturen ausgestattet war. Der Trail hatte es in sich, denn nicht nur weite Distanzen, sondern auch viele Höhenmeter mussten samt Ausrüstung zurückgelegt werden. Für die hochmotivierte Truppe war dies jedoch kein Hindernis. Voller Elan und Tatendrang jagten sie von einem Ziel zum anderen und befeuerten diese unermüdlich. Sie waren dermassen im Film, dass die Verpflegungspause vergessen ging und die Leiter haben die Zwipftasche für einmal umsonst mitgetragen. Nach ca. zweieinhalb Stunden machte sich jedoch bei den meisten der Jäger ein deutliches Hungergefühl bemerkbar und so kehrten wir hungrig, aber bestens gelaunt zurück zum Lagerhaus.

Chateau D’Aigle 

In einer kleinen Gruppe von sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben wir uns aufgemacht nach Aigle. Auf dem Programm stand der Besuch des Chateau d’Aigle. Der älteste Teil des Schlosses wurde vermutlich um das Ende des 12. Jahrhunderts errichtet. Heute beinhaltet es ein Museum, in dem wir den Wohntrakt mit den Lagerräumen und dem Weinkeller besichtigen konnten. Eine Ringmauer führte rund um das Schloss. Mit einem Quiz ausgerüstet haben wir die rund 20 Räume besichtigt, um die Lösungen auf alle Fragen zu finden. Zwischendrin gab es auch einiges über die Reben und Weinherstellung in der Region zu lernen. Über eine schmale Wendeltreppe haben wir den grossen quadratischen Turm bestiegen und die Aussicht auf die umliegenden Gemeinden und Rebbergen genossen. Anschliessend mussten wir uns bereits auf den Rückweg machen. Zum Zmittag wartete im Lagerhaus Ghackets mit Hörnli auf uns.  

Montagmorgen Tennis 

Frisch und munter machten sich an diesem wunderschönen Montagmorgen 22 Kinder und vier hochmotivierte Leiterinnen und Leiter auf den Weg zu den nächsten Tennisplätzen. Nach einem unglaublichen anstrengenden Weg mitsamt steiler Steigung und einer verrückten Distanz von 270 Metern zu Fuss erreichten wir unser Ziel: Zwei Tennisplätze, ein Paddlefeld und ein Badmintonplatz.  Mit wunderschöner Aussicht in die Berge und auf unser grossartiges Lagerhaus erfreuten wir uns an einigen sportlichen Stunden. Ob zu zweit, zu viert oder alle zusammen im Rundlauf spielten wir die Schlänger heiss. Auch dieses Jahr fand natürlich wieder das Bocciaset seinen Weg auf den Tennisplatz. Nach einem kurzen Zwipf funktionierte alles noch viel besser! Doch schon bald bemerkten wir, dass unsere Schläger ab und zu plötzlich Löcher in der Mitte vorweisten. Es hatte natürlich absolut nichts mit unseren Tenniskünsten zu tun, aber alles mit defektem Material :)  Nach einer letzten gemeinsamen Rundlaufpartie machten wir uns alle sehr hungrig auf den Weg zum Zmittag. 

Smolball 

Das Fun and Sports Lager ist bekannt dafür, exotischen Randsportarten eine Plattform zu bieten und so stand auch dieses Jahr wieder ein Novum. Die aufstrebende Sportart Smolball war zum ersten Mal auf dem Programm, unter anderem dank der Neuanschaffung eines Profi-Sets für die neue Halle. Mit 15 experimentierfreudigen Kindern und vier Smolball-versierten Leitern ging es los Richtung Sportplatz. Nach kurzem Marsch durch den Wald war der Sportplatz bereits in Sicht und kaum angekommen auch bereits in Beschlag genommen. Nach einer kurzen Einführung in die Regeln wurde das Spielfeld aufgestellt und die Teams gebildet. Einen Augenblick später war die erste Partie bereits gestartet und es wurde mit vollem Einsatz um den Ball gekämpft. Während sich zwei Teams duellierten, musste die dritte Mannschaft im Pausenspiel «Corn Hole» versuchen möglichst viele Punkte zu erzielen. Nach der ersten intensiven Runde stand bereits die wohlverdiente Zwipf-Pause an und die Reserven wurden wieder aufgefüllt. Da die neue Sportart auf derart viel Anklang gestossen ist, wurde eine spontane Programmanpassung vorgenommen und anstelle von Lacrosse auch für die zweite Runde zum Smolballschläger gegriffen. Nach der ersten Runde schon deutlich geübter, konnte das Niveau in diesen wichtigen Spielen noch einmal deutlich gesteigert und wir beobachteten einige herausragende Spielzüge. Zufrieden mit der Leistung und gespannt wie ein Pfeilbogen, was es wohl zum Zmittag geben wird, musste man sich bald wieder auf den Weg Richtung Lagerhaus machen. Smolball ist gekommen, um zu bleiben. 

Swiss Vapeur Zugland

Am Montagmorgen starteten wir mit einem Teil der Jüngeren das offizielle Fun and Sports Programm mit dem Swiss Vapeur – Zugland. Tschutschuuuu!! 

Voller Vorfreude auf eine spassige und spannende Zugfahrt stiegen wir in die Büslis ein und kurvten die lange Strasse hinunter bis zum Bahnhof im Vapeur-Land. Schnurstracks zielten wir das Perron an und gesellten uns auch gleich darauf zu den anderen Besuchern in den erstbesten Zug. Neugierig und zugleich äusserst entspannt cruisten wir durch die Miniaturlandschaften. In jeder Ecke verbarg sich etwas Neues, das es zu entdecken gab. Leider verflog die Zeit viel zu schnell und wir mussten schon wieder zum Mittagessen nach Torgon aufbrechen.  

Mit strahlenden Kindergesichtern verliessen wir das Zugland und machten uns auf den Weg.

Aqua Park Ältere 

Am Montagnachmittag ging es voller Vorfreude und mit Sack und Pack nach Port-Valais in den Aqua Park. Eine riesig grosse Halle voller Schwimmbäder, Rutschbahnen und Wildwasserkanälen erwartete uns dort. Sowie auch eine gigantisch grosse Horde von Menschen. Mit etwas Geduld konnten wir dann aber doch mit unseren wilden Fahrten beginnen. Alle trauten sich auf kleinere und grössere, langsamere und schnellere Rutschbahnen oder verbrachten gemütlich etwas Zeit im Jacuzzi. Im Wirbel der Rutschbahnen und Wellen vergingen die Stunden wie im Fluge und Null-Komma-Nichts hiess es noch ein letzter Adrenalinkick, bevor wir uns für den Nachhauseweg bereit machen mussten. Eingeweicht in Chlorwasser und mit verschrumpelten Fingern und Füssen ging es ab unter die warme Dusche. Blitzblank traten wir den Nachhauseweg ins Lagerhaus an. Als es dann plötzlich wie aus Kübeln schüttete, waren wir sehr froh nicht im Freibad zu sein wie unsere Kameraden, sondern bereits in den Büslis in Richtung Torgon.  

Seilpark am Montagnachmittag 

Mit zehn Kindern und drei gefüllten Autos cruisten wir nach einem leckeren Zmittag die 48 Kurven ins Tal herunter in Richtung Aigle. Im Adventure Park angekommen, wurden die Kinder direkt mit Gstältli ausgerüstet und hochmotiviert stiegen sie in die Höhe. Mit viel Geschicklichkeit und Mut kletterten und gleiteten die Kinder durch die Bäume. Für die Pause war für einige kaum Zeit, da sie die nächste Herausforderung bereits wieder kitzelte. Das Highlight waren die Zipline und der Freefall-Tower; die Kinder waren kaum mehr zu bremsen! 

So vergingen die 2.5 Stunden bei wunderschönem Wetter wie im Flug und der Nachmittag neigte sich dem Ende zu. Gerade rechtzeitig setzten wir uns wieder in die Autos, bevor es regelrecht «Chatze ghaglet hett». Dies haben wir nur geschafft, weil die drei Leiter so arschgeile Tyyypen sind. 

Spielplatz / Minigolf 

Heute stand für 15 Jungspunde und drei erfahrene Leiter ein Ausflug ins nahegelegene Torgonland, ein unglaublich vielseitiger Spielplatz. Das sonst schon breite Angebot an Unterhaltungsmöglichkeiten wurde durch zahlreiche mitgebrachte Spielsachen des Lagers erweitert. Ob zielgenau mit dem Minigolfschläger oder schweisstreibend mit dem Kickboard auf dem Pumptrack, heute kam niemand zu kurz. Obwohl die Minigolfbahn etwas holprig war, konnte mehr als ein Hole-in-one gefeiert werden. Zum guten Glück war der Pumptrack besser im Wasser, so konnten die Runden verletzungsfrei und in Windeseile absolviert werden. Als die Golflöcher alle gemeistert waren und zu wenig PS für den Pumptrack übrig waren, wurde noch der Hirnschmalz bei einer fordernden Runde Riesen-Schach trainiert. Aber auch für jene, die dieser hohen Kunst nicht mächtig waren, gab es noch Programm. Es wurden hochstehende Partien Ping-Pong absolviert, interessante Ballwechsel im Badminton präsentiert und ein Brett ausgegraben. Als wir uns zu guter Letzt noch auf der Hüpfburg vergnügten, kam die Hiobs-Botschaft: Gewitter in der nächsten Stunde. Die verbleibende Zeit wurde noch bis zur letzten Minute ausgenutzt und der Heimweg erst angetreten, als die Wolkenfront erspäht wurde. Zum guten Glück befindet sich das Lagerhaus nur wenige Gehminuten vom Torgonland weg, sodass die ganze Meute den gelungenen Nachmittag bei Quartett und Tischfussball im Trockenen ausklingen lassen konnten. 

Tanzen Ältere 

Um 14 Uhr haben sich sieben motivierte Tänzerinnen im Aufenthaltsraum eingefunden. Das Ziel des heutigen Nachmittags war das Erlernen eines Tanzes, welcher am Schlussabend, dem Geburtstag des Phantoms, vorgezeigt werden kann. Nach einem kleinen Einwärmen ging es bereits ans Einstudieren der ersten gruseligen Schritte, welche zum Lied „Goo Goo Muck“ bereits von der Leiterin im Vorfeld zusammengestellt wurden. Um das ganze etwas aufzulockern, bildeten wir anschliessend zwei Gruppen, um zu „Lush Life“ von Zara Larsson die nächsten Tanzschritte zu proben. Die beiden Gruppen haben jeweils 30 Sekunden vom Lied zusammengestellt und sich gegenseitig beigebracht. Gemeinsam entstand so ein rund zweieinhalbminütiger Tanz, worüber sich das Phantom am Geburtstag bestimmt freuen wird.

Montagnachmittag – Wellness & Beauty 

So entspannt ist man noch nie in die Woche gestartet. Am Montagnachmittag besammelten sich 15 Mädchen von den Jüngeren für das totale Wellnesserlebnis. Unzählige Nagellacke, Handpeelings, Gesichtsmasken, Kosmetikartikel und eine voll ausgerüstete Haarstation erwarteten uns heute Nachmittag. Nach einer kurzen Erklärung startete dieses entspannende Ereignis ohne weitere Unterbrüche.  Von Klebetattoos über Haarfarbe blieb nichts zu wünschen übrig. Sogar Gesichtsmalfarbe hat den Weg nach Torgon gefunden. Ein perfekter Mix aus Beauty und Grusel mit Gespenstern im Gesicht und Fledermäusen auf den Beinen. Alles wurde natürlich auch mit unserem eigenen Photobooth festgehalten. Und auch die Leiter mit den kürzesten Haaren blieben dieses Jahr nicht verschont. 27 Haargummis, 15 Minuten und 14 Coiffeusen später hatten wir die schönste Frisur, die Torgon je gesehen hatte! Getragen am Model Mike.  

Nach diesem äusserst intensiven Wellnessprogramm sind nun alle Teilnehmenden bereit für die Disco heute Abend. 

Gruseldisco Jüngere Montagabend  

Bereits seit einem ganzen Jahr warteten unsere jungen Teilnehmer:innen auf diesen Abend. Die berühmt berüchtigte Disco und dieses Jahr speziell in Gruseledition! 

Vor dem Eingang tummelten sich verschiedenste einschüchternde Gestalten. Man konnte Skelette, Hexen, Spinnen und Vampire erspähen, die alle voller Vorfreude auf den Einlass warteten. Sobald die Türen geöffnet und die Badges der Kinder kontrolliert wurden, lief der Barbetrieb bereits auf Hochtouren. Die Tanzbegeisterten konnten sich zwischen einem Hexentrank, Vampirblut und Giftfrosch entscheiden. Besagter Drink stillte den Durst auf der Tanzfläche, denn die Temperatur stieg rasant und der Schweiss tropfte uns von der Stirn. Trotz erschwerten Bedingungen packten unsere Jünglinge ihre besten Dancemoves aus und ein Ende war noch lange nicht in Sicht. Auch der bereits am Vortag erlernte Skeleton-Tanz fand seinen Weg auf die Tanzfläche.  

Durchgeschwitzt aber immernoch bei bester Laune nahm der Discoabend langsam ein Ende. So verschwanden unsere kleinen Gruselfiguren in ihren Zimmern und der Abend wurde mit einer Gutenachtgeschichte ausgeklungen. 

Spieleabend Ältere 

Aufgrund des Wetterumschwungs konnte der geplante Spielplatz/Schokobanenen-Abend nicht draussen stattfinden, weshalb er spontan ins Haus verschoben wurde. Die 60 älteren Kinder stürtzten sich voller Enthusiasmus auf die vorbereiteten Spiele. In der einen Ecke wurden Werwölfe gesucht, in der Anderen duzende Begriffe in diversen verbalen, pantomimischen oder gar nur geräuschvollen Ausdrucksweisen ausfindig gemacht. In der Mitte suchen sie wahrscheinlich noch immer nach Flüssen und verstorbenen Persönlichkeiten. Die bereits geglückte Stimmung wurde anschliessend durch die Schokobanane nocheinmal mehr gehoben.  
Glücklich und mit vollen Bäuchen plumsten die Kinder schliesslich ins Bett.