Hinreise – Exklusivbericht Büsli
Da sie meistens sehr ereignisarm vonstattengeht, gab es bisher nie einen Bericht von der Büslifahrt. Wie aber zu erwarten war, als bekannt wurde, dass aufgrund von Strassensperrungen durch die Tour de France ein gewisser Zeitdruck herrschte, sollte sich das auf dieses Jahr ändern. Der Start verlief wie gewohnt, wenn auch auf die normalerweise obligate Kaffi-Pause verzichtet werden musste. Nach einem kurzen Boxenstopp in Kölliken ging es mit aufgefüllten Futterreserven weiter Richtung Wallis. Durch einen plötzlichen Schicksalsschlag wurde das hochspannende Elefantenrennen aber schlagartig unterbrochen. Ein lauter Knall liess die Leiter im kleinen Bus aufhorchen und wie es kommen musste, bewegte sich der Tachozeiger schneller und schneller von der angestrebten 100 km/h Marke weg. Holpernd wurde das Buswrack auf den Pannenstreifen gesteuert und erfolglos versucht, den Motor wieder in den normalen Rhythmus zu bringen. Mit einem mulmigen Gefühl im Magen wurde das Gefährt bis zur gottlob nahen nächsten Raststätte manövriert. Die fachmännischen Interventionen der Leitercrew blieben leider erfolglos – nach Kontrolle des Motorraums durch fünf Leiter konnte immerhin festgestellt werden, dass der Motor noch vorhanden ist. Mit diesem Wissen wurde dann auch der Vermieter kontaktiert, welcher sich nach dem ein oder anderen Unwort unverzüglich mit einem Ersatzbus auf den Weg in Richtung Grauholz machte. Den betroffenen Leitern blieb nun nichts anderes übrig als sich mental im Gourmet-Burgerladen auf das bevorstehende Umladen des kompletten Materials vorzubereiten. Bei angenehmen 30 Grad sollte das ja keine zu grosse Herausforderung sein. Nach etwas mehr als zwei Stunden kam der erlösende Anruf – der Vermieter ist mit dem Ersatzgefährt eingetroffen. In Gedanken bereits vollgeschwitzt am Kisten stapeln, machte man sich auf den Weg zum Büsli. Der Tag sollte aber doch noch gerettet werden, denn nach kurzer Inspektion die gute Nachricht: Der Streik-Bus kann gerettet werden und die Qual blieb uns erspart. Etwas misstrauischer, aber dennoch voller Freude auf das Fun and Sports 2026 ging die Reise also schon bald weiter. Als wir dann in Vionnaz ankamen und der herausgesuchte Schleichweg zum Umfahren der Blockade durch die Velofahrer tatsächlich funktioniert hatte, war die gute Stimmung definitiv gerettet. Mit knappen 2.5 Stunden Verspätung durften auch wir uns unter die heitere Lagermeute mischen.
Bericht Postenlauf
Als wir nach einer langen Carfahrt angekommen sind, widmeten wir uns erst mal genüsslich unserem Lunch. Jedoch stahlen sich bereits ein paar Leiter und Leiterinnen davon, um den legendären alljährlichen Postenlauf bereit zu machen. Dieser wurde vorgezogen, da das Lagerhaus noch nicht bezugsbereit war. Die Kinder besammelten sich in ihren zugeteilten Gruppen und begaben sich zu ihrem allerersten Posten. Die einzelnen Stationen widmeten sich ganz dem diesjährigen Lagerthema «Le Fantôm de Torgon». Vom verrosteten Hexentopf, über den Gruselfusel, hin zum zahnlosen Vampir bis zum Teufelstriangel war alles dabei. Einschüchtern lassen haben wir uns natürlich nicht und alle Hindernisse wurden mit Leichtigkeit gemeistert. Da das Haus noch immer nicht bereit war, amüsierten wir uns auf dem naheliegenden Spielplatz bis schlussendlich die erlösende Nachricht kam, dass das Haus bezugsbereit ist. Juhui!! Wir stürmten in unsere Zimmer und machten uns sogleich auf den Weg das leckere Abendessen zu geniessen.
Einführung/Spiele
HAHAHA
Hüt isch wieder mal e Gruppe is Lagerhuus iizoge. Es sind scho lang kei Mensche me zu mier uf Bsuech cho. Ich bin s Phantom vo Torgon und wohne i dem Huus scho sit vielne hundert Jahr. I dere lange Ziit sind scho vieli Gruppe da im Lagerhuus gsii aber no nie hets so fein gschmöckt am Abig. Vo dene Spätzli hett ich au gern mal probiert.
Wo sie denn endlich fertig gsii sind mit esse, han ich mich denn mal bemerkbar gmacht. Will s’isch wichtig, dass die wo da bi mier im Huus wennd wohne, mini Regle befolgend. Ich han ihne also vier Prüefige geh. Imne Huus voller gfürchige Gstaalte muess me sich kenne, muetig sii und zemehebe. Am Endi vo dere Wuche isch min Geburtstag und s’Ziel isch, dass sie bis denn im Lagerhuus chönnd bliibe wenn sie sich trauend. HAHAHA. Darum han ich sie alli uf Prob gstellt. Für di gross Geburtstagsparty am Friitig isch es üsserst wichtig, dass alli Gäst min Lieblingstanz beherrsched. De Skeletton-Shake z’üebe han ich darum zur erste Prüefig gmacht. Usserdem hend sie müesse uf Papier festhalte wie sie denkend, dass ich uusgseh. Bi de andere zwei Prüefige hend sie denn na chönne ihre Zemehalt stärche und mier zeige wie guet sie chönnd mini Regle befolge.
Vor em Dessert het na en Mensch, ich glaub d‘Chind nennend ihn de Woody, d Lagerregle vorglese. Er schiint da bi dere Gruppe de Chef z sii... Aber ich zeig eu denn scho na wer da d Regle macht. HAHAHA