Fun and Sports 2006 - Tag 6

Spielmorgen (Ältere)

Da leider das Rudern auf dem Thunersee buchstäblich ins Wasser gefallen ist, war ein spannender Spielmorgen angesagt. Im Angebot stand, Volleyball, Basketball und Gesellschaftsspiele. Es waren nochmals alle voller Elan dabei und so verbrachten wir einen sehr amüsanten Morgen bei Sport, Spiel und Spass. 


Spielnachmittag (Jüngere)

Des schlechten Wetters wegen, musste der Ausflug ins Freibad Spiez erneut durch ein Alternativprogramm ersetzt werden und so beschäftigten sich die Jüngeren heute Nachmittag mit Gesellschaftsspielen.
Noch einmal wurden Quartette, Uno, Tabu und viele weitere Spiele hervorgeholt und so verbrachten wir einen gemütlichen Nachmittag im Trockenen bevor am späteren Nachmittag bereits wieder Packen für die Abreise angesagt war.


Schatzsuche (Jüngeren)

In 2 Gruppen geteilt mussten die Jüngeren sich von Hinweis zu Hinweis suchen wo sie am Schluss im Wald landeten und dort einen Schatz suchen mussten... Nach sehr kurzer Zeit wurden beide Schatztruhen gefunden. Um die Zeit im Wald noch zu vertreiben bauten wir noch "Hüttli" für den Grimmimutz. Als beide Hütten standen machten wir uns wieder au den Heimweg, wir liefen den Bach hinauf der mit vielen Ästen belegt war. Im Lagerhaus wartete ein feines Mittagessen auf uns.


Sauen im Wald

Schawarz eingeschmiert machten wir uns an eine Schnitzeljagt. Da alles ein bisschen nass und matschig war, ist es den Kindern sowieso egal gewesen ob sie dreckig wurden, denn man konnte sich nicht unbedingt überall im Wald bewegen ohne das man sich eingesaut hat.
Da wir ein paar Tage vorher dort an diesem Ort einen sehr dreckigen Tümpel gefunden haben wussten wir genau was wir machen mussten um die Sauen ( Kinder) so richtig dreckig zu machen.
Da durch wurde es auch eines der geilsten "sauen im Wald" seit Jahren.


Burgküche

Wie in jeder Burgküche ging es auch bei uns rund her und zu. Kaum in der Küche angekommen wurden die Zutaten für das köstliche Ritterbrot abgewogen, zusammengefügt und kräftig durchgeknetet. Während der Teig aufging, musste noch diverses Gemüse für das 
abendliche Rittermahl gerüstet werden. Die Jungköche waren eifrig bei der Arbeit und bald hatten Rüebli, Blumenkohl und Gurken die richtige Länge. Selbst die Kartoffeln für die Älplermakkronen à la Burgfräulein waren im Nu geschält und in mundgerechte Stücke zerkleinert. So und jetzt ging es an den Teig und die kreativsten Kunstwerke entstanden in gemütlicher Runde. Zufrieden mit ihrer Arbeit genossen sie das feine Mittagsmahl. Vielen Dank für die grosse Hilfe. Ohne eure Mitarbeit wäre das abendliche Rittermahl nicht so flott von statten gegangen.

Die Burgköchinnen von Schloss Edelweiss 
Yvonella von Fehrsheim und Cornylia von Sieberau


Hip Hop

Um Punkt 14.00 Uhr besammelten sich drei wagemutige Mädchen für die Hip Hop Stunde im Aufenthaltsraum. Zu Beginn wurden mit lockeren Schritten die Muskeln aufgewärmt, damit man nachher gleich mit der Choreographie beginnen konnte. Mit viel Ehrgeiz und Durchhaltevermögen wurde der erlernte Tanz geübt und immer mehr Zuschauer sahen gespannt zu. Nach 2 Stunden voller Schweiss und vielem Wirrwarr, vor lauter Hand-Bein-Kopf Koordination, konnten die 3 Mädchen stolz ihre letzte Vorführung darbieten. 


Schlussabend 

Einen Tag soll man nicht vor dem Abend loben, genau so verhält es sich mit dem Lager und dem Schlussabend. Doch während wir nun den Bericht schreiben und Fazit ziehen, über den Schlussabend, der eindeutig einen fulminanten Höhepunkt in der Geschichte des Fun and Sports Lager markiert, können wir ohne falsche Bescheidenheit sämtliche Superlative in unserem Text einsetzen, um auch nur annähernd den durchschlagenden Erfolg des diesjährigen Schlussabends umschreiben zu können. Bei den Rangverkündigungen der verschiedenen Lagerturniere kam es bereit zu ersten Euphorieausbrüchen unter den Kindern. Als dann Flächendeckend, Fürsten, Grafen und Herzöge zu Rittern geschlagen wurden, kannte die Begeisterung keine Grenzen mehr. Gerade im richtigen Moment kam dann der Wochenrückblicksfilm zum Zug, der verhinderte, dass die Stimmung vollends überbordete. Doch schon während der Präsentation der Fotostory erreichte der Jubel-Pegel erneut Höchstwerte auf der Dezibel-Skala. Mit diesem Zwischenhoch verabschiedeten wir dann die jüngeren Lagerteilnehmer welche sich nach dem Dessert in die Federn legten. Danach wurde das Schlussabend OK erneut mit tosendem Applaus zum zweiten Teil des Abends begrüsst. 
Während dem Ritterparcours, den nur die besten drei Teilnehmer absolvieren konnten, welche die vorangehende K.O. Runde überstanden hatten, mussten sie heldenhafte Aufgaben lösen. Dazu zählte ein Jagdhorn-Solo, eine Hirsch-Pirsch und zu guter letzt das bezirzen einer Hofdame bzw. eines Edelherren mittels Charme und eines absolut genialen und einmaligen Liebesgedichts, das auf Knien vorgetragen wurde. Dabei stellte sich heraus, dass sich geschlechterspezifische Unterschiede im Balzverhalten bereits in frühen Jahren herauskristallisieren. Ohne Schirm, ohne Scharm und ohne Melone, Sandalen auf Burgfräuleins werfend, ist es schwierig um die Gunst der Angebeteten zu buhlen. 
Als würdevoller Abschluss inszenierte das makellos auftretende Komitee, eine originelle Variante des Klassikers "Herzblatt". Obwohl sich die Kandidaten eher zaghaft verhielten im Wettstreit um die feilgebotenen "Früchtchen" (man beschrieb sich gegenseitig verhalten als Äpfel, Zitronen und lebende Zwetschgen) konnten die erröteten Teenies erste Einblicke in die wesentlichen Charakterzüge des anderen Geschlechts werfen. An diesem Punkt angelangt mussten wir dem Abend gezwungenermassen ein Ende setzen. Wie sonst könnten die Kinder jemals, all diese überwältigenden Eindrücke von diesem zwei Stunden Schlussabendprogramm verarbeiten können. So oder so wird es noch einige Tage brauchen, bis sie realisieren werden von welch geschichtsträchtigem Ereignis sie an demselben Abend Zeugen wurden. 

Lieber Leser, dieser Bericht mag womöglich etwas überheblich anmuten, doch Abende, von der Sorte wie wir ihn heute erlebt haben, sind viel zu selten, als dass man ihn durch schnöde Worte entweihen sollte.