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E-Bike Ältere
Am Freitag nach dem Zmorge ging es für drei Kinder und zwei Leiter auf die E-Mountainbike Tour. Die Bikes durften wir vom Tourismusbüro Torgon ausleihen. Nach einer kleinen Instruktion wurden die Bikes gesattelt. Der Beginn der Tour führte uns durch eine sehr kurze Abfahrt, gefolgt von einem langen Anstieg durch den Wald. Bei diesem Anstieg waren wir sehr froh um unsere Elektromotoren. Damian bemerkte jedoch leider erst in der Hälfte, dass er sich noch im Eco Modus befand. Danach wurden wir dafür mit einer schönen Aussicht belohnt. Wortwörtlich ging es als nächstes über Stock und Stein, bis wir bei einer Alp unsere Trinkflaschen auffüllten und uns den Znüni einverleibten. Nach dieser kurzen Verschnaufspause mussten sich die Leiter Gedanken zur Tour machen, da die Kinder sehr fit und motiviert waren. Nach dieser Zusatzstrecke machten wir uns wieder auf den Heimweg und freuten uns auf den feinen Zmittag.
Backen Jüngere
Am Donnerstagmorgen stand der Dreikampf der Jüngeren auf dem Programm. Eines der drei Punkte war backen, auf das sich zwei Leiter schon riesig freuten. Die kleinen Gespenster durften ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Jedes Jahr haben wir aber nur eine Regel, und zwar sind «Fläden» verboten, doch auch dieses Jahr gab es trotz des Erklärens ein bis zwei «Fläden». Doch die meisten haben wunderschöne Zöpfe, Brezel, Drachen und auch Totenköpfe gemacht. Die Brötchen wurden dann anschliessend in Lauge getaucht und gebacken. Das feine und schöne Gebäck gab es dann zum Abendessen, mit verschiedenen Salaten und Fleischkäse: Mhhh..
(Doch nid soo) - Easy Tour
Mittwoch, Wandertag, ein bewährtes Highlight des Fun and Sports, jedenfalls aus Leiter*innensicht. Bei schönstem Wetter durften sich heute 19 der jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf den Weg machen. Eine erste Etappe bis zu einem Parkplatz bei Plan de Croix durfte noch mit dem Büsli absolviert werden, aber dann galt es ernst. Der erste und strengste Anstieg stand sogleich an: Auf der Skipiste ging es los Richtung La Bourri. Trotz der grossen Motivation mussten einige Verschnaufpausen eingelegt werden, denn der Anstieg hatte es in sich. Davon lässt man sich aber selbstverständlich nicht unterkriegen und nach ein paar Minuten Regenerationszeit und einigen Schlücken Wasser wurde die Tortur stetig vorangetrieben. Schwitzend und keuchend dann endlich die lang ersehnte Botschaft der Leiterinnen und Leiter: Es ist vollbracht, der erste Aufstieg ist geschafft. Nach einer grösseren Zwipf-Pause ging es aber schon weiter. Jetzt war es etwas flacher und auch die wunderschöne Umgebung bestaunt konnte werden. Mufflons konnten leider dennoch keine beobachtet werden, da hat der Programm-Chef etwas zu viel versprochen. Immerhin wurden viele Heugümper und Raupen betrachtet. Frohen Mutes ging es weiter und bald schon kamen uns bekannte Gesichter entgegen: die Basic-Tour. Es wurden bereits viele Geschichten von tollen Erlebnissen und Sichtungen geteilt. Nach diesem kurzen, aber geselligen Austausch wurde zügig die restliche Strecke bis zum Mittagshalt zurückgelegt. Kaum angekommen wurde der vorbereitete Lunch dem Rucksack entnommen und rücksichtslos inhaliert. Nach dem eigenen Futter war aber noch lange nicht genug und die Rucksäcke der Leiterinnen und Leiter waren das nächste Ziel des kollektiven Hungers. Nachdem auch die letzten Reserven vertilgt waren, wurde die Umgebung erkundet. Völlig unerwartet stiess man auf das Fantôme de Torgon, welches eine Challenge für die Wandervögel deponiert hat. Das Ableben des Fantôme soll untersucht werden, denn genau auf dieser Wanderung soll es das zeitliche gesegnet haben. Die vielen kreativen Ideen mussten auf einen gemeinsamen Nenner gebracht und dann bildlich festgehalten werden, was sich als ausserordentlich anspruchsvoll herausstellte. Doch auch diese Hürde konnte problemlos überwunden werden und eine äusserst einfallsreiche Interpretation des vermuteten Unfallhergangs war schon bald auf Band. Nun konnte endlich die letzte Etappe in Angriff genommen werden. Dank des konstanten angenehmen Gefälles wurde mit wunderschönem Gesang und stolzem Tempo Richtung Parkplatz gewandert. Das ein oder andere Beinpaar spürte die wenigen Pausen, was bei Ankunft beim Parkplatz auch kundgetan wurde. Die motivierten Leiterinnen und Leiter liessen es sich dennoch nicht nehmen die Frage in die Runde zu stellen, ob die letzten 40 Minuten zum Lagerhaus doch auch noch zu Fuss absolviert werden. Tatsächlich war bei der Hälfte noch genug Motivation vorhanden, was die Leitenden natürlich überaus freute. So wurde für die einen das Büsli bestellt und mit dem Rest die Beine in die Hand genommen. So ging es durch einen etwas holprigen, aber schönen Waldweg los Richtung La Jorette. Kaum angekommen beim Lagerhaus stand die wohlverdiente Abkühlung an und es wurde sich noch fröhlich Wasser an den Kopf gespritzt, bis der Körper wieder auf Betriebstemperatur gekühlt war.
Baseball Ältere
Vergesst die New York Yankees, ab jetzt sind die Fantome von Torgon die neue Weltnummer eins. Die Fantome sind bekannt für ihre 14 weltklassse Spielerinnen und Spieler. Heute musste unser Team für ein wichtiges Baseballspiel auf den Sportplatz von Torgon anreisen. Mit Hilfe von ihren drei Trainern haben sie sich ordentlich vorbereitet und warm gemacht. Die neuen Spielerinnen wurden in die Regeln eingeführt und ihre Abschläge und Fangkünste geübt. Als diese auch bekannt waren mit dem Sport, konnten sie endlich ebenfalls eingewechselt werden und somit war das gesamte Team komplett. Die Bälle flogen durch die Luft und die Beine wurden in Bewegung versetzt. In der Halbzeit haben sich unsere Profis mit einem Farmer-Riegel und Äpfeln gestärkt und gingen dann voller Kräfte zurück auf den Platz. Natürlich hatten die Gegner keine Chance gegen unsere Champs und wir gewannen das Spiel hochaus. Mit grosser Freude und einem Riesenhunger begaben sich die Baseballer und Baseballerinnen wieder zurück zum Lagerhaus.